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Notfall-Ausweis kann Leben retten
Kinder, die in einen Unfall verwickelt sind, stehen of unter
Schock, können weder ihren Namen noch ihre Anschrift nennen. Der
Wiesbadener Verein „Deutscher-Kinder-Unfallschutz“ hat darum
einen Notfall-Ausweis entwickelt, den Schulkinder möglichst
immer bei sich tragen sollten. In den gelben Pass sollten neben
Adresse und Foto die lebensnotwendigen medizinischen Daten
(Impfungen, Allergien, chronische Erkrankungen) eingetragen
werden.
(Quelle: Familie & Co., 11/2001)
Damit im Notfall alle wissen, was zu tun ist
Ausweise für Kinder sollen Ärzten und Sanitätern wichtige
Informationen vermitteln
Jedes Kind sollte ihn dabei haben und trotzdem hofft man, dass
er möglichst selten gebraucht wird: der Kinder-Notfall-Ausweis,
der vom Kreisverband des Roten Kreuzes an Grundschüler der
Pestalozzischule in Biebrich überreicht wurde. Von früheren
Initiativen ähnlicher Art unterscheidet sich das Papier durch
eine größere Anzahl ärztlicher Einträge sowie durch eine
Belohnung für diejenigen Kinder, die den Ausweis auch wirklich
mit sich führen: „Opel Live“ verspricht kostenlosen Eintritt,
der Flughafen Frankfurt verzichtet auf Geld für Besucherterrasse
und Vorfeldtour. Dazu gesellen sich in Hessen Vergünstigungen im
Freizeitpark Lochmühle, in der Kart-Bahn Limburg, im Media-Markt
Bischofsheim, im Kinopolis im Main-Taunus-Zentrum, bei McDonalds
und weiteren Geschäften. Der Ausweis, eine Initiative vom Roten
Kreuz, der Rettungsflugwacht, der „Aktion kinderfreundliches
Hessen“, der Deutschen Sportjugend, des Deutschen
Sportlehrerverbands sowie weiterer Organisationen. Damit die
Zuordnung für die Retter erleichtert wird, ist der Ausweis mit
einem Lichtbild des Kindes zu versehen. Die Verkehrssituation
für Kinder hat sich 1999 verschlechtert. Wolfgang Erat vom DRK
erinnerte an die Zahlen: Alle 11 Minuten wurden ein Kind
verletzt, 317 Kinder starben bei Unfällen. Der Notfall-Ausweis
soll dafür sorgen, dass die Retter auch bei Schockzuständen der
Kinder die richtigen Entscheidungen treffen und rasch die Eltern
benachrichtigen könnten. In Wiesbaden wird das DRK in der
nächsten Zeit 15 500 Kinder-Notfall-Ausweise ausgeben.
(Quelle: Wiesbadener Kurier, 31. August 2000)
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Notfall-Ausweise für alle Grundschüler
Alle Grundschüler in Rheinland-Pfalz und im Saarland sollen
einen „Kinder-Notfall-Ausweis“ erhalten, in dem ihre wichtigsten
medizinischen Daten – wie ihre Blutgruppe, chronische
Erkrankungen, Impfungen sowie Allergien – eingetragen sind. Den
„kleinen gelben Lebensretter zum Mitnehmen“ hat der Verein
Deutscher-Kinder-Unfallschutz gestern in Mainz vorgestellt.
„Dieser Ausweis kann Leben retten“, sagte der
Vorstandsvorsitzende des Vereins, Dieter Reinemer, bei der
Präsentation des Heftchens. „Denn von einem Arzt ausgefüllt
informiert er im Notfall die Helfer in Sekundenschnelle über
wichtige medizinische Daten.“ Auf Deutschlands Straßen wird nach
Angaben des Vereins etwa alle elf Minuten ein Kind verletzt oder
getötet. Die Initiatoren der Aktion haben sich deshalb das Ziel
gesetzt, mit Hilfe von Sponsoren nach und nach alle knapp vier
Millionen Grundschulkinder in Deutschland mit einem solchen
Ausweis zu versorgen.
Im vergangenen Jahr begann die Verteilung in Hessen. Nun sollen
möglichst bald auch die Sechs- bis Elfjährigen in
Rheinland-Pfalz und dem Saarland ihren Kinder-Notfall-Ausweis
bekommen.
(Quelle: Allgemeine Zeitung, Mainz, Nr. 126 /
151. Jahrgang)
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Notfallausweis für Kinder
In keinem anderen Land Europas verunglücken so viele Kinder im
Straßenverkehr wie in Deutschland: 1999 waren es 49.200 Kinder
unter 15 Jahren, 2.700 mehr als im Vorjahr. Dabei sind
Fahrradunfälle besonders häufig: 17.700 waren es im vergangenen
Jahr, ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zu 1998. Besonders
gefährdet sind Schulkinder in den ersten Klassen, da ihnen die
Erfahrung im täglichen Straßenverkehr fehlt. Angesichts dieser
traurigen Tatsache unterstützt die Deutsche Rettungsflugwacht
aktiv das Pilotprojekt Kinder-Notfall-Ausweis, das in
Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem
Kinderschutzbund und dem Deutschen Sport Bund entwickelt wurde.
Da Kinder bei einem Unfall unter Schock stehen und weder ihren
Namen noch ihre Anschrift nennen können, informiert der Ausweis
über Namen, Anschrift und Telefonnummer des Elternhauses.
Darüber hinaus enthält er wichtige medizinische Angaben wie
Tetanus-Schutzimpfung und mögliche Erkrankungen, die bei einer
Notfallversorgung von größter Bedeutung sein könnten. Der
leuchtend gelbe Ausweis passt in jeden Schulranzen. Ein
spezieller „Smiley“-Aufkleber außen aufgeklebt, ist ein Hinweis
auf den Kinder-Notfall-Ausweis. Mit einem Lichtbild versehen,
soll der Ausweis die Identität des Inhabers verdeutlichen. Die
Kinder lernen so, Eigenverantwortung zu übernehmen und den
Ausweis ständig mit sich zu führen. Des weiteren ist ein
Fahrradpass enthalten, wo z. B. die Rahmennummer des Fahrrads
eingetragen wird.
(Quelle: einsatz/Das Magazin der Deutschen
Rettungsflugwacht e.V., Nr. 4/2000)
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ZDF unterstützt den Deutschen-Kinder-Unfallschutz
Mit dem kleinen, aber wichtigen Dokument, das vom
Deutschen-Kinder-Unfallschutz initiiert wurde, soll den Kindern
bei einem Unfall im Straßenverkehr schneller und effizienter
geholfen werden können. Der Kinder-Notfall-Ausweis enthält
deshalb medizinische und persönliche Daten, wie Blutgruppe,
Impfeinträge, Angaben über chronische Erkrankungen und
medikamentöse Behandlungen, Lichtbild und vieles mehr. Nach
Angaben des Statistischen Bundesamtes verunglücken jedes Jahr
mehr als 50.000 Kinder im Straßenverkehr. Mit dem
Kinder-Notfall-Ausweis können Helfer auch bei Schockzuständen
die richtige Entscheidung treffen und die Eltern schneller
informieren. Das ZDF will Kinder deshalb zum Mitmachen
motivieren.
Wer seinen Kinder-Notfall-Ausweis richtig ausgefüllt hat und bei
sich trägt, schickt eine Postkarte an das ZDF und kann bei
„Löwenzahn“ mit etwas Glück tolle Preise und bei „Tabaluga“
einen Besuch im Studio gewinnen.
(Quelle: ZDF.presse, 26. November 2001)
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Wichtige Daten im Ranzen
Alle Darmstädter Grundschulkinder bekommen einen Notfallpass
Wenn sie sich bei einem Unfall verletzt haben, fällt es schon
Erwachsenen schwer, dem Notarzt die wichtigsten Angaben zu
machen. Wie ergeht es da erst Kindern? Sie vergessen im Schock,
wo ihre Eltern erreichbar sind, sie vergessen die Adresse, sogar
ihren Nachnamen. Von Angaben über Allergien, Impfschutz und
Medikamenteneinnahme ganz zu schweigen. Abhilfe soll der
Kinder-Notfall-Ausweis schaffen, der in einer
Gemeinschaftsaktion des Roten Kreuzes mit Vereinen wie dem
Kinderschutzbund, dem Deutschen-Kinder-Unfallschutz und der
„Aktion kinderfreundliches Hessen“ sowie Sponsorfirmen verteilt
wird. Am Montag übergaben Hans-Joachim Offermanns vom
Deutschen-Kinder-Unfallschutz und Jochen Jeretzki,
Zivildienstleistender beim Roten Kreuz, die gelben Pässe in der
Schillerschule und anderen Schulen. Insgesamt werden in
Darmstadt 5800 Grundschulkinder mit dem Pass versorgt. Er steckt
in einer Plastikfolie, die noch Platz für die Busfahrkarte,
Harry-Potter-Aufkleber und andere Nützlichkeiten bietet. Die
Kinder füllen ihren Namen und die Adresse aus, die Eltern fügen
Telefonnummern hinzu, unter denen sie, die Schule, die
Großeltern oder Nachbarn und der Arzt erreichbar sind. Den Rest
soll der Kinderarzt ergänzen -Angaben über Tetanus-Impfungen,
Krankheiten des Kindes von Asthma bis Hämophilie
(Bluterkrankheit), über Behandlung mit Medikamenten. Und über
Blutgruppe und Rhesusfaktor, „obwohl die im Fall eines Unfalls
noch mal bestimmt werden“, sagt Offermanns. Um den Familien das
Ausfüllen und das Hinzufügen eines Passbilds schmackhaft zu
machen, liegen dem Ausweis mehrere Coupons bei - für einen
Besuch im Vivarium (mit „Tapir-Duschen“), ein kostenloses
Mittagessen, Eislauf in der Darmstädter Halle und vieles mehr.
Diese Vergünstigungen gibt es aber nur gegen Vorlage des
komplett ausgefüllten Ausweises. Kinderärzte bekommen für Ihre
Mühe einen Bon, mit dem sie an einer Verlosung teilnehmen
können. Bei den Kindern von der Schillerschule kam der Pass gut
an. „Da bin ich immer gesichert, wenn ich den bei mir habe“,
sagte Michele (8) von der Klasse 2 b. „Ich steck den in den
Ranzen“ meinte ihre Freundin Anna (8). Und Brian (9) brütete
über seinem Ausweis: „Reicht das, wenn ich bei Wohnort DA
hinschreibe?“ Das reicht. Zivi Jeretzki half mit Tipps, wenn die
Kinder beim Ausfüllen ins Stocken kamen.
(Quelle: Darmstädter Echo, 20. Juni 2001)
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Kinder-Notfall-Ausweis soll Leben retten
Die Darmstädter Grundschüler erhalten einen
Kinder-Notfall-Ausweis, in dem außer der Anschrift des Kindes
auch wichtige medizinische Angaben für eine Versorgung bei einem
Unfall eingetragen sind. Den Ausweis, den der
Vorstandsvorsitzende der Aktion, Rudolf Jochem, jetzt in der
Sparkasse Darmstadt vorstellte, sollten Kinder zwischen sechs
und elf Jahren stets bei sich tragen. Er könne im Notfall Leben
retten, denn er informiere in Sekundenschnelle über wichtige
medizinische Daten - etwa über Impfungen, Allergien, chronische
Erkrankungen, Blutgruppe und medikamentöse Langzeitbehandlungen
-, die vom Hausarzt eingetragen worden seien. In Deutschland
verunglückten 1999 rund 49 200 Kinder unter 15 Jahren, das waren
2700 mehr als im Vorjahr. 317 Kinder sind in Deutschland nach
Angaben des Statistischen Bundesamtes tödlich verletzt worden.
Besonders gefährdet seien die Kinder im Grundschulalter, weil es
ihnen oft an Erfahrungen im Straßenverkehr fehle. An den
hessischen Grundschulen sollen 290 000 Kinder den Ausweis
erhalten.
(Quelle: Frankfurter Allgemeine, 23. März 2001)
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Kinder-Notfall-Ausweise
Alle 3,6 Millionen deutsche Grundschüler sollen sie erhalten:
Die Kinder-Notfall-Ausweise des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).
Wiesbaden machte den Anfang, verteilte jetzt die letzten 360 an
Kids der Justus-von-Liebig-Grundschule in Erbenheim. Drin: Platz
für medizinische Daten der Kids, damit Ärzte im Notfall
schneller helfen können.
(Quelle: Bild, 10. November 2000)
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Bundesjugendtreffen 2001
HOHER BESUCH - Bundespräsident Johannes Rau besuchte das
Bundesjugendtreffen und nutzte die Gelegenheit zum Gespräch mit
Nachwuchssportlern
„Er ist eben ein Geschichtenerzähler“
Bundespräsident Johannes Rau tourte über den Gmünder Marktplatz
und sprach in geselliger Runde mit jungen Sportlern. Für den Otto-Normal-Gmünder bestand leider kaum Möglichkeit an den
Bundespräsidenten ranzukommen. Zu sehr war er durch Leibwächter
und Prominenz vom Publikum abgeschirmt.
Richtig gefallen hat ihm augenscheinlich, als er
Notfall-Ausweise an fünf Kinder übergeben durfte. Auf seine
Frage „Haben Sie auch eine Altersbegrenzung?“ bekam er selbst
einen eigenen Notfall-Ausweis.
(Quelle: GMÜNDER TAGESPOST, 26. Mai 2001)
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Ein Stück Papier kann Leben retten
Werbung für den
Kinder-Notfall-Ausweis/Ministerin Lautenschläger als
Schirmherrin
"Wo ist meine Mama?", fragt
die kleine Julia, als der Krankenwagen eintrifft. Sie steht
unter Schock. Wie ihre Eltern heißen und wo sie herkommt, weiß
sie in diesem Moment nicht. Wie hilfreich wäre es jetzt für den
Arzt, wenn Julia einen Kinder-Notfall-Ausweis in der Tasche
hätte. Dann wüsste er, wen er benachrichtigen soll, und ob das
Mädchen auf die Spritze vielleicht allergisch reagiert.
Der
Deutsche-Kinder-Unfallschutz setzt sich deshalb dafür ein, dass
Kinder einen solchen Notfall-Ausweis bei sich tragen. Sprecher
Hans-Joachim Offermanns erklärt, wie wichtig das Anliegen sei:
"Wir vertreten insgesamt zehn Millionen Kinder, davon sind
jährlich zwei Millionen in einen Unfall verwickelt. Das
bedeutet, dass alle elf Minuten ein Kind auf deutschen Straßen
verunglückt, stellen Sie sich das mal vor."
Auch Staatsministerin Silke
Lautenschläger ist von dem Projekt überzeugt. "Die
Aufklärungsarbeit ist wichtig. Nicht nur ein krankes Kind sollte
einen Ausweis bei sich tragen, sondern auch jedes gesunde",
findet Lautenschläger. Sie könne sich nämlich gut vorstellen,
dass Kinder oft gar keine Papiere bei sich hätten - dabei
brauche sie nur an ihren eigenen Nachwuchs denken.
Deshalb habe sie als
Sozialministerin auch gerne die Schirmherrschaft übernommen.
"Wir möchten helfen, den Kinder-Notfall-Ausweis publik zu
machen. Deshalb werden wir auf die Aktion hinweisen, vor allem
im Internet."
Seit vier Jahren verteile der
Verein nun seinen Kinder-Notfall-Ausweis, über eine Million
Exemplare seien schon ausgeliefert worden. Dabei gebe es jedoch
ein Problem. "Wir können Ausweise verteilen ohne Ende, nur
ausgefüllt werden sie nicht", beklagt Offermanns. Deshalb gebe
es zum eigentlichen Ausweis auch Coupons dazu, die viele
Vorteile brächten. "Ob Kino, Schwimmbad, Freizeitpark, alles
haben wir dabei", berichtet der Idsteiner.
Voraussetzung sei allerdings,
dass ein Arzt den Ausweis auch wirklich ausgefüllt und
unterschrieben habe. "Gut ist natürlich, wenn zum Beispiel ein
Sportverein bei uns bestellt. Da achten dann die Trainer darauf,
dass das Formular korrekt ausgefüllt wird."
Auch wenn selten Rückmeldungen
über Erfolge kämen, lohne sich der Einsatz für die Kinder. Und
von einer Familie in Darmstadt weiß Offermanns sicher, dass der
Ausweis geholfen hat. "Die Mutter kam zu mir an den Stand und
war so glücklich. Der Kinder-Notfall-Ausweis habe ihrem Sohn das
Leben gerettet."
(Quelle: Wiesbadener Tageblatt, 19.08.2004)
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